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Practical Kanban – Kapitel 3: Kanban at Scale

Es ist wieder einmal geschafft. Das nächste Kapitel vom Buch Practical Kanban ist veröffentlicht. In diesem 31-seitigen Kapitel dreht sich alles um das Thema “Kanban im Großen”. Ich zeige anhand eines Fallbeispiels, wie Kanban für die Entwicklung einer Sales-Plattform mit ca. 200 beteiligten Personen eingesetzt wurde. Dann stelle ich noch dar, wie man in Kanban skaliert. Eines sei vorweg gesagt: Kanban ist inherent skalierbar und eigentlich bedeutet skalieren nichts anderes, als das Kanban zu verbessern. Zum Abschluss des Kapitels gibt es noch ein Interview mit Hans-Oliver Ruoß und Andreas Haugeneder von Bosch Automotive Electronics. Sie berichten über ihre Reise, die ich begleiten darf, hin zu einer lernenden Organisation und welche Rolle Kanban dabei spielt.

Ihr könnt das Buch auf Practical Kanban LeanPub-Seite beziehen. Der Preis liegt derzeit bei $12 und er steigt pro Kapitel um $4. Also jetzt zugreifen, bevor der Preis weiter steigt.

Viel Spass beim Lesen!

Südafrika – Erwartung erfüllt!

Letzte Woche ging es von Düsseldorf nach einem kurzen Zwischenstopp in Wien gleich weiter zu zwei Trainings nach Johannesburg in Südafrika. Es war fast so etwas wie ein Klassentreffen, denn zum Kurs „Improving Kanban“ waren aus ganz Südafrika viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer gekommen, die schon einige Monate zuvor bei „Applying Kanban“ mitgemacht hatten. In Südafrika hatte ich auch das Vergnügen, mit Joanne Perold (einer ihrer Verwandten hat übrigens den von mir hoch geschätzten Pinotage gezüchtet) zwei weitere Videos für unsere Serie „Lean Business Agility“ aufzunehmen. Wir haben über Scrum geredet und außerdem über die Frage: „Was tun, wenn das Arbeitssystem verstopft ist?“ Ein Problem, das vor allem auftritt, wenn man mit WiP-Limits zu arbeiten beginnt.

Großes Echo hat in den Trainings übrigens meine Idee ausgelöst, die Projektampel umzudrehen und mit dem Status Rot zu beginnen (siehe meinen Blogeintrag dazu). Kombiniert mit einem kontinuierlichen Forecasting ist die umgedrehte Ampel ein Spiegel der tatsächlichen Projektrealität und nicht eines Wunsches. Das macht es wesentlich einfacher, Probleme zur richtigen Zeit zu adressieren und nicht erst kurz vor knapp. Auch den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erschien das vollkommen logisch und einer der anwesenden Projektleiter will sich nun sofort überlegen, wie er das in seinem Alltag umsetzen kann. Ich bin gespannt auf seine Erfahrungen!

practical kanban on leanpub

Jetzt auf Leanpub: Englische Übersetzung von “Kanban in der Praxis”

Practical Kanban BookBei meinen Trainings in Bangkok im Februar ist es mir so richtig klar geworden: Mein neues Buch “Kanban in der Praxis” sollte so schnell wie möglich auf Englisch erscheinen. Zum einen bin ich ja immer wieder im englischsprachigen Teil der Welt unterwegs und dort sind die Leute mäßig begeistert, wenn sie das, was ich so von mir gebe, auf Deutsch nachlesen sollen. Zum anderen sollten die Leserinnen und Leser der englischen Version auch nicht das Dreifache der deutschen Ausgabe zahlen müssen – diese Erfahrung musste ich bei meinem ersten Buch „Kanban in der IT“ machen.

Also haben Katrin und ich beschlossen, die Produktion der englischen Ausgabe dieses Mal ganz in unsere eigenen Hände zu nehmen. Mit Leanpub steht eine Plattform zur Verfügung, mit der wir diese Idee auch leicht umsetzen können: Sobald ein Kapitel übersetzt und reviewt ist, können wir es als pdf und Ebook zur Verfügung stellen. Außerdem können wir neue Ideen und Weiterentwicklungen sofort einfließen lassen und das Buch gleich aktualisieren. Und: Wir können hier selbst einen – aus unserer Sicht – fairen Preis festlegen. Man kann die Veröffentlichung über Leanpub also durchwegs als „agil“ bezeichnen. Ich finds einfach eine coole Sache.

So, und jetzt das Wichtigste: Kapitel 1 von „Practical Kanban – From Team Focus to Creating Value“ steht bereits als Download zur Verfügung. Die restlichen Kapitel werden in den kommenden Wochen sukzessive folgen, denn die brauchen nur noch den letzten Feinschliff. Ihr könnt also sicher sein, dass ihr in nächster Zeit das komplette Buch auf Leanpub vorfinden werdet.

Das Wichtigste in Kapitel 1

  • Ich habe die Gelegenheit genutzt und gleich ein Learning aus meinen Trainings einfließen lassen. Die Frage nach dem geregelten oder ungeregelten Input auf den verschiedenen Flight Levels hat sich als irrelevant herausgestellt. Daher habe ich das Modell der Flight Levels radikal vereinfacht– es gibt jetzt nur noch drei davon.
  • Gerade bei meinen Einsätzen und Trainings außerhalb von Europa gab es großen Bedarf an einer Anleitung für das Flussexperiment „Schiffe falten“. Die gesamte Anleitung und die dahinterstehenden Mechanismen sind in Kapitel 1 zu finden.
  • Kapitel 1 fasst noch einmal die Prinzipien und Praktiken zusammen und klärt das Ziel von Kanban, das bisher von einigen Missverständnissen geprägt war.

Ein Buch zum Preis von einem Kapitel

Unser Ziel ist es, die englische Version so bald wie möglich vollständig als Ebook zur Verfügung zu stellen. Bis alle Kapitel so weit sind, machen wir euch folgendes Angebot:

  • Kauf Kapitel 1 jetzt um 4 Dollar und du bekommst die restlichen Kapitel gratis! Sobald das Buch vollständig ist, wird es 24 Dollar kosten – du sparst also einiges.

Viel Spass beim Lesen!!

–> Practical Kanban auf Leanpub

The ART of Lean Business Agility

Vom Skydeck von DB systel aus hat man einen gigantischen Rundumblick auf Frankfurt. Noch gigantischer war aber, was sich am 20. März am Skydeck selbst abgespielt hat. Nach einem „Kanban verbessern“-Training war ich am Abend noch zu einem Vortrag über „Lean Business Agility“ beim Agile Round Table (ART) von DB systel eingeladen. Ein paar Wochen davor: Wenige Stunden nach der Ankündigung meines Vortrags waren alle Karten weg. Es wurde auf 100 Karten aufgestockt und schließlich auf 150 – mehr ging dann feuerpolizeilich nicht mehr. Also wurde auch noch eine Live-Schaltung nach Berlin eingerichtet.

Was ich toll finde, ist, dass der ART von DB systel ein offenes Forum für agile Praktiker und Interessierte ist. Hier kommen aber auch Leute aus allen Geschäftsfeldern und Konzernteilen zusammen, tauschen sich über ihre Projekte aus und hören sich Vorträge wie meinen an, um gemeinsam wieder ein paar Schritte weiterzudenken. Der ART ist sozusagen ein kulturbildendes Werkzeug. So wie schon bei AXA in Bangkok vor ein paar Wochen hat mich auch bei DB systel eines besonders fasziniert: Mitten unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern saß das Topmanagement inkl. Geschäftsführung und holte sich Anregungen. In vielen Gesprächen merke ich, dass Manager zum Beispiel durch das Konzept der Flight Levels erkennen, wie sich ihre Aufgabe der Ausrichtung eines Unternehmens und der strategischen Entscheidungen mit agilen Grassrootbewegungen vereinbaren lassen und wie man zwischen diesen Ebenen Feedbackloops schaffen kann. Es sind schlussendlich Kulturinitiativen, die dadurch entstehen – wie man anhand des ART von DB systel sehen kann.

Auf der Feedbackwand hat jemand geschrieben: “Bitte mehr”. Da kann ich nur sagen: Gerne!

 

Auf Twitter war auch einiges los:

Vielen Dank an Angelika Zelosko für die super Bilder!!